Über Geld spricht man nicht? Wir schon! - Tipps für eine gelungene Gehaltsverhandlung

Nachgefragt bei unserem Geschäftsführer Andreas Mauerer, der schon seit mehr als 20 Jahren erfolgreich in der Personalvermittlung tätig ist. Heute verrät er Ihnen wie Sie gut vorbereitet in die Gehaltsverhandlung gehen, geschickt verhandeln und welches Gehalt Sie mit Ihren persönlichen Qualifikationen erwarten können.

Bereiten Sie sich auf die Gehaltsverhandlung vor!
Unser Karriereberater empfiehlt, sich mit dem eigenen Marktwert zu befassen. Nur wenn Sie den kennen, können Sie selbstbewusst verhandeln und das optimale Gehalt erzielen. Sie können in Internetforen nach Gehältern recherchieren oder Sie befragen Profis, die die Lohngefüge in der Region kennen. Das ist das „A und O“, ansonsten laufen Sie Gefahr sich unter Wert zu verkaufen oder sich mit illusionistischen Gehaltsvorstellungen aus dem Bewerbungsprozess zu schießen.

Beachten Sie dabei unbedingt, dass in Großkonzernen höhere Gehälter für die gleiche Qualifikation bezahlt werden können, als in einem mittelständischen oder kleinen Familienunternehmen. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass diese Unterschiede leicht 20% des Bruttojahresgehalts ausmachen können. Nicht außer Acht zu lassen ist auch der Standort des Unternehmens. Hier gibt es deutliche Unterschiede in der Bezahlung, denn z.B. in München -  wo die Lebenshaltungskosten wesentlich höher sind als z.B. in Rosenheim „auf dem Land“ – fallen auch die Gehälter dementsprechend höher aus. Machen Sie sich Gedanken darüber, in welchem Unternehmen Sie arbeiten möchten und rufen Sie dann ein darauf zugeschnittenes Gehaltsziel auf.

Informieren Sie sich über Ihren Wunscharbeitgeber. Wenn Sie sich Ihr Wunschunternehmen ausgesucht haben und deren Lohngefüge kennen, ist es im nächsten Schritt wichtig sich zu überlegen, wie Sie sich am besten einbringen können um Unternehmenserfolge zu erzielen. Formulieren Sie konkrete Vorteile für Ihren neuen Arbeitgeber, die er durch die Stellenbesetzung mit Ihnen und Ihren Qualifikationen hat.

Spielen Sie die Möglichkeiten der Gehaltsverhandlung durch und „üben“ Sie diese.

Bleiben Sie selbstbewusst und legen Sie die Karten auf den Tisch!
Meist kommt die Frage nach dem Gehalt zum Ende eines erfolgreich verlaufenden Vorstellungsgespräches. Hier heißt es für Sie als Bewerber nochmal volle Konzentration. Vermitteln Sie durch Ihre Körperhaltung und Ihre Rhetorik Selbstbewusstsein. Denn wenn Sie nicht an die Legitimation Ihres Gehaltswunsches glauben, warum sollte es Ihr Gegenüber tun? Reduzieren Sie also Verlegenheitsgesten und sprechen Sie langsam und deutlich mit ruhiger Stimme.

Unser Karriereberater empfiehlt Ihnen Ihren Gehaltswunsch - inklusive Weihnachts- und Urlaubsgeld oder möglicher Prämien- klar in einer ungeraden Summe zu nennen und etwas höher anzusetzen. Wenn Sie also ein Jahresgehalt von 60.000 Euro anstreben, beziffern Sie Ihre Gehaltsvorstellung auf 63.500 Euro. Somit bleibt Ihnen zum einen eine Spanne zur Verhandlung. Zum anderen bietet Ihnen die ungerade Zahl den psychologischen Vorteil, dass Ihr gegenüber in kleineren Schritten verhandelt. Bei einer geraden Summe wird das Gegenangebot um mindestens 1000 Euro niedriger ausfallen. Bei der krummen Zahl wird eher in Hunderterschritten verhandelt und die Wahrscheinlichkeit Ihr Wunschgehalt zu erreichen steigt.

Bieten Sie Alternativen um auf Ihr Wunschgehalt zu kommen!
Ist der angesetzte Gehaltsrahmen des Unternehmens unter Ihrem Gehaltswunsch, aber Sie wollen dennoch für dieses Unternehmen arbeiten? Zeigen Sie Flexibilität und bieten Sie Ihrem potentiellen Arbeitgeber alternative Möglichkeiten zur Vergütung.

Auf sogenannte Sachbezüge fallen häufig keine, oder nur geringe Steuern an, was für Arbeitgeber und Arbeitnehmer attraktiv sein kann. Zusätzliche Leistungen können sein: Zuschüsse zu Kinderbetreuungskosten, Benzingutscheine, Fahrtgeld, Zuschüsse für Fitnesskurse, ein Mobiltelefon oder andere technische Geräte, ein Firmenwagen, Essenszuschläge, Zuschüsse zur Altersvorsorge usw. Sprechen Sie diese Möglichkeiten ruhig an. Sie sind oftmals eine „Win-Win“-Alternative für Sie und Ihren Wunscharbeitgeber.

Fazit zur gelungenen Gehaltsverhandlung.
Seien Sie ein sachlicher Verhandlungspartner auf Augenhöhe. Das Wichtigste für Ihre Gehaltsverhandlung ist die realistische Selbsteinschätzung sowie die akribische Recherche über das Gehaltsgefüge in Ihrer Region und in Ihrem Wunsch-Unternehmen.

Sie können Ihren Marktwert nicht genau abschätzen? Kontaktieren Sie Andreas Maurer persönlich. Seit über 20 Jahren ist er mit Top-Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen in den Regionen München und Rosenheim in Kontakt. Er kennt die Lohngefüge und weiß worauf es den Personalverantwortlichen ankommt. Die Beratung ist für Sie als Bewerber zu jeder Zeit kostenfrei.

Ihren nächsten Karriereschritt finden Sie in unserer Online-Jobbörse.

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Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Ansprechpartner

Andreas Maurer

Zeel GmbH
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